01
Bestand und Neubau
Haus als Bestand, Anbau als neu markieren. Der Anbau wird bemaßt, der Bestand als Kontext gezeigt.

Anbau
Giebelanbau, Winkel zum Garten oder Wintergarten: Bestand zeichnen, Anbau ergänzen und Pläne mit klar markiertem Neubauteil erstellen.
Meinen Anbau planen
01
Haus als Bestand, Anbau als neu markieren. Der Anbau wird bemaßt, der Bestand als Kontext gezeigt.
02
Geschosshöhen und Decken folgen dem Bestand.
03
Wohnraumanbauten sind meist genehmigungspflichtig; Regeln je Bundesland.
04
Mit der Bezahlversion: Lageplan, Grundriss, Ansichten und Schnitt in A3.
DIE REGELN IM BILD
Ein Anbau braucht in Deutschland meist eine Baugenehmigung. Die Landesbauordnung Ihres Bundeslandes und der Bebauungsplan setzen den Rahmen.
Die Grundflächenzahl begrenzt, wie viel des Grundstücks überbaut werden darf. Baugrenzen und Baulinien legen die Lage fest.
Meist 0,4 H, mindestens 3 m zur Grenze – je nach Bundesland unterschiedlich.
Kleine Wintergärten oder Terrassenüberdachungen sind teils verfahrensfrei, Wohnraumanbauten in der Regel genehmigungspflichtig.
Den Bauantrag reicht in der Regel ein bauvorlageberechtigter Architekt oder Ingenieur ein. Ihre Pläne sind die Grundlage für das Gespräch.
DREI TYPISCHE ANBAUTEN
Beispiele zum Start. Zeichnen Sie sie zentimetergenau und sehen Sie den Anschluss an den Bestand.
Das Haus am Giebel verlängern – für Schlafzimmer, Bad oder größeren Eingang.
Offene Küche und Essplatz mit großer Verglasung zum Garten.
Ein heller Raum mit eigenem Gartenzugang, ohne tragende Wände zu versetzen.
VON DER SKIZZE ZUM BAUANTRAG
Maße und Höhen des Hauses eingeben und als Bestand markieren.
Anbau skizzieren, Dach wählen und Abstände zur Grenze sofort sehen.
Im Zeichnungsdialog Anbau wählen – der neue Teil wird bemaßt, der Bestand als Kontext gezeigt.
Mit Ihrem Architekten abstimmen und den Bauantrag einreichen.
DER PLANSATZ
Pläne, die zeigen, was neu ist und wie es an den Bestand anschließt.
Anbau gegenüber dem Bestand, mit Abständen zur Grenze.
Neue Räume, Öffnungen und Anschluss an den Bestand.
Alle Seiten mit Geländelinie und Materialangaben.
Durch den Anbau mit Höhen, Raumhöhe und Dachneigung.
Regeln unterscheiden sich je Bundesland und Gemeinde. Immer mit dem Bauamt klären. Die Tragkonstruktion ist von einem Tragwerksplaner zu prüfen.